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Neues Fahrzeug
26.03.2010 10:58 (3504 x gelesen)

Neues Mehrzweckfahrzeug mit Sonderausstattung

Einweisung neues Feuerwehrfahrzeug in Dechsendorf

Die Kameraden staunten nicht schlecht. Im Gerätehaus verfolgten sie die Einweisung zum neuen Mehrzweckfahrzeug (MZF), das mit dieser Übergabe nun offiziell in den Feuerwehrdienst gestellt wird. Das MZF besitzt eine umfangreiche Sonderausstattung, die auf die Erlanger Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet, aber auch speziell für das Einsatzgebiet in und rund um den westlichen Ortsteil abgestimmt ist.
Die Erlanger Feuerwehr entwickelt sich mit diesem Fahrzeug Schritt für Schritt zu den modernsten Wehren Bayerns. Das ist aber laut der Experten der Feuerwehr nötig. So führte Kommandant und Stadtbrandrat Friedhelm Weidinger vor wenigen Tagen bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt vor, dass die Stadt immer weiter wachse.
 

Immer mehr Aufgaben

Zu den 100 000 Einwohner kommen die Berufstätigen aus den benachbarten Landkreisen und Städten, die Studenten, die nicht in Erlangen gemeldet sind und weitere Besucher, so dass rund 150 000 Menschen permanent in der Stadt sind. Neue Firmen mit unterschiedlichen Aufgaben fordern auch die Feuerwehr als „größter Sicherheitsdienstleister der Stadt“, so Weidinger, mit den Entwicklungen Schritt zu halten. Das neue Fahrzeug in Dechsendorf reiht sich in ein, in Anschaffungen, die diesen hohen Sicherheitsstandard ermöglichen sollen.

Der zuständige Sachgebietsleiter Wolfgang Rühl konnte nun den ausgebauten Ford-Transporter „ganz offiziell“ an die Mannschaft übergeben. Doch bevor es zur ersten Fahrt kommt, hieß es für die zukünftigen Fahrer sich schulen zulassen. Zwar ist die Nutzung des eigentlichen Fahrzeuges nicht unterschiedlich zu den „normalen“ Transportern, aber die vielen Sondereinrichtungen sind erst einmal zu erlernen.
So geht es um die Sondersignale und die Lichtanlage, die nicht nur für die Feuerwehrleute gewöhnungsbedürftig sein wird. Die LED-Blaulichter sind um ein vielfaches heller, als die „alten“ Lichter. Für die Dechsendorfer Feuerwehr ein wichtiges Detail bei dem Auto. Denn die A 3 ist einen guten Kilometer entfernt und immer wieder fordern Einsätze dort die freiwilligen Helfer aus Dechsendorf. Immer wieder wurde die Erfahrung gemacht, dass die Fahrzeuge der Feuerwehr zu spät erkannt wurden – trotz Blaulicht. „Wenn das nun einer übersieht – dann weiß ich auch nicht weiter“, erklärte Rühl.
 

Überraschender Wunsch

Als Einsatzzentrale nutzbar

Weiterhin wurde darauf geachtet, dass dieses Auto auch als Einsatzzentrale zu nutzen ist. Stromanschlüsse für den Laptop und ein Klapptisch ergänzen die feuerwehrtypische Beladung. Dechsendorfs Kommandant Thomas Schneider hofft auf eine immer gute und unfallfreie Fahrt. Denn es gilt bei den Feuerwehrleuten – für manchen überraschend: „Wir sind froh über ein solch tolles, hochtechnisiertes Fahrzeug, hoffen aber, dass es so selten wie möglich gebraucht wird.“


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