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Tipps der Feuerwehr
10.01.2011 10:05 (2056 x gelesen)

Was machen, wenn der Keller mal "vollgelaufen" ist?



Auch wenn Dechsendorf nicht zu den klassischen "Überschwemmungsgebieten" gehört - ein vollgelaufener Keller kann immer mal vorkommen. Doch Achtung! Auch dort drohen Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind.
Als Erstes gilt natürlich: Rufen Sie Ihre Feuerwehr (112) zu Hilfe, wenn Sie nicht weiter wissen. Und achten Sie auf folgende Grundregeln:
1. Vorsicht beim Freiräumen verstopfter Kanalabläufe! Hier kann ein starker gefährlicher Sog entstehen.

2. Gehen Sie nicht in ihren Keller, wenn er voll Wasser steht!  Die Gefahr eines Stromschlages ist hoch - immer wieder kommen Menschen, wegen dieser unterschätzten Gefahr zu Schaden. Vorher Sicherungen entfernen!

3. Öffnen Sie keine Türen, hinter denen das Wasser schon steht!  Die Türen können mit großer Wucht aufschlagen und Sie haben nicht ausreichen Kraft, die Türe wieder zu schließen!

4. Achten Sie darauf, dass Türen in Fluchtrichtung aufgehen! Gerade beim Keller sind die Türen nicht immer optimal eingebaut und es kommt zu regelrechten "Gefängnissituationen", weil man sich selber eingesperrt hat. Denn gegen den steigenden Wasserpegel, lässt sich so manche Tür nicht mehr ohne Weiteres öffnen.

Generell gilt übrigens:

 

Mit dem Auto überflutete und teilüberflutete Straßen meiden, auch wenn noch keine Absperrung erfolgt ist. Der Motor kann Totalschaden erleiden, wenn er Wasser ansaugt! Außerdem bringen Sie sich unnötig in Gefahr durch die oft unterschätzte und manchmal nicht sichtbare Strömung.
Das gilt natürlich auch für überflutete Unterführungen.
Bei Austritt von Heizöl - bitte die  Feuerwehr umgehend benachrichtigen. Die 112 ist die richtige Nummer, von der Leitstelle aus, werden die zuständigen Feuerwehren (in Dechsendorf natürlich die "Dechsendorfer Wehr") alarmiert. Machen Sie deshalb der Feuerwehr präzise Angaben zur Örtlichkeit. Vor allem: Sind Menschenleben oder Tiere in Gefahr?
Machen Sie sich bemerkbar und weisen Sie die Einsatzkräfte ein.

Bedenken Sie bitte, dass es bei Unwettereinsätzen zu Verzögerungen bis zum Eintreffen der Feuerwehr kommen kann.

 


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