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3 Einsätze in 4 Tagen
05.03.2014 20:11 (1272 x gelesen)

Turbulente Tage mit 3 Einsätzen in 4 Tagen

1. Einsatz Sonntag, 2. März 2014
PKW brannte völlig aus

Kurz nach 12 Uhr Mittag heulten am Sonntag die Sirenen, die Meldung der ILS lautete "Brand PKW BAB A3 Richtung Würzburg". Innerhalb nur weniger Minuten waren die Einsatzkräfte aus Dechsendorf unterwegs zur Autobahn, wo schon sehr schnell während der Anfahrt eine große, schwarze Rauchsäule sichtbar war.

"Atemschutz ausrüsten, PKW-Vollbrand" und dann kurz darauf "Löschschaum vorbereiten" war der Befehl des Kommandanten. Ein PKW stand auf einem Parkplatz im Vollbrand.

Es waren keine Personen mehr im Fahrzeug. Die FF-Dechsendorf setzte einen Trupp unter Atemschutz ein, und löschte mit dem Schnellangriff, gemeinsam mit den Kameraden der FF-Heßdorf den Brand. Der Wassertrupp bereitete Schaummittel vor, diese wurden jedoch nicht benötigt.

Unter Atemschutz öffnete die FF-Dechsendorf mit Spreizer und Schere den Motorraum, sowie den Kofferraum um etwaige Glutnester löschen zu können. Nach mehr als eineinhalb Stunden konnte dann die Einsatzstelle den Kameraden aus Heßdorf übergeben und wieder eingerückt werden.

 (Eigener Bericht, eigene Bilder)

2. Einsatz Montag, 3. März 2014
LKW Brand ...

Am Rosenmontag kurz vor 19 Uhr wurde die FFW Dechsendorf alarmiert: Brand LKW auf BAB A3. Es stellte sich nach kurzer Suche heraus, dass ein LKW-Reifen Feuer gefangen hatte. Der Fahrer hatte bei Eintreffen der FFW bereits das Feuer mit seinem Feuerlöscher gelöscht. 

(eigener Bericht)

3. Einsatz Montag, 5. März 2014
Verkehrsunfall: zwei LKW`s kollidierten

Am Aschermittwoch gegen halb vier Uhr morgens wurde die FFW Dechsendorf schon wieder gerufen, der 3. Einsatz in den letzten vier Tagen. Auf der BAB 3 zwischen den Anschlussstellen Erlangen-West und Erlangen-Frauenaurach ereignete sich ein Verkehrsunfall. Bei Auffahrt auf die A3 in Richtung Frauenaurach war stehender Verkehr, die Rettungsgasse war teilweise zu und erst nach persönlicher Aufforderung unseres Gruppenführers fuhr ein Sprinter zur Seite. Bei Erreichen der Unfallstelle waren dann Rettungsdienst und FF Erlangen bereits vor Ort.

Bericht Polizeipräsidium Mfr. A. Oberhuber:
"Gegen 02:45 Uhr fuhr der 56-jährige Fahrer eines Lkw mit Anhänger aus noch ungeklärter Ursache auf einen Sattelzug auf. Dessen 37-jähriger Fahrer hatte das Gespann auf der Standspur aufgrund einer Reifenpanne abgestellt.

Bei dem Aufprall wurden sowohl der Anhänger des Pannenfahrzeugs als auch das Führerhaus des auffahrenden Lkw vollständig zerstört. Dessen 56-Jähriger hatte großes Glück und trug "nur" eine Kopfplatzwunde davon. Der 37-Jährige blieb unverletzt.

Infolge der Kollision rutschte der Anhänger des Pannen-Fahrzeugs seitlich die Böschung hinab und seine Zugmaschine kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme durch die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen sowie die Bergung der beiden Gespanne war es dann erforderlich, den betroffenen Autobahnabschnitt vollständig zu sperren und den Verkehr ab der Anschlussstelle Erlangen-West abzuleiten."

Nach Ausleuchten der Unfallstelle, Brandschutz bereitstellen und reinigen der Fahrbahn, konnte die Einsatz-Gruppe nach gut 2 Stunden Einsatz wieder abrücken. 

Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.

(eigener Bericht und Polizeipresse Mfr., eigene Bilder)


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