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Aktuelles rund um die Feuerwehr Dechsendorf

23.11.2014 21:40 (2171 x gelesen)

Und wir haben den Pokal!

Wie bereits in den letzten Jahren, haben sich die Patenfeuerwehren von Büchenbach, Alterlangen und Dechsendorf wieder bei uns im Vereinsheim der Dechsendorfer Kegler getroffen. Mit viel Spaß aber auch bei spannenden Wettbewerben wurde sich gegenseitig nichts geschenkt. Ein ständiges auf und ab sorgte dabei für eines der knappsten und interessantesten Duelle der letzten Jahre.

...

Und am Ende hat die Dechsendorfer Feuerwehr den Pokal von Alterlangen zurückgeholt. Zum Schluss hat man sich in einem harten Endkampf gegen Büchenbach durchgesetzt. Auch der Pokal für die "Neuner" ging an Dechsendorf!

Vielen Dank an unsere Kameraden aus Büchenbach und Alterlangen für den tollen Abend und das faire miteinander. 



26.10.2014 17:29 (2431 x gelesen)

Dechsendorfer Feuerwehr hilft Menschen in Not ...

Am Samstagmorgen war für viele Erlanger Feuerwehrleute die Nacht gegen sechs Uhr zu Ende. 

Kein Einsatz im eigentlichen Sinne stand auch für die Dechsendorfer Feuerwehrkameraden an, also keine Sirene, die einen Notfall signalisierte. Vielmehr waren es die Wecker, die gestellt waren, um die ehrenamtlichen Helfer rechtzeitig zu einer besonderen Hilfe auflaufen zu lassen. Es galt nämlich, bei einem Umzug zu helfen.

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Mit weiteren Kameraden aus den Ortswehren der Stadt Erlangen ging es bei eisigen Temperaturen zum Freibad West in Alterlangen. Dort waren bis vor Kurzem über 200 Flüchtlinge aus den unterschiedlichsten Krisengebieten untergebracht gewesen. Mit dem Nahen des Winters wussten die Stadtoberen, dass die "Zeltlösung" keine gute Lösung mehr sei. Es mussten andere Stätten gefunden werden.

Erlangens Stadtbrandrat und oberster Feuerwehrler Friedhelm Weidinger dankte bereits in den frühen Morgenstunden den ehrenamtlichen Helfern, die sich für diese humanitäre Hilfe bereit erklärt haben. "Ohne Euch könnten wir das nicht bewältigen", gab er den Helfern mit auf den Weg, bevor sich diese in Richtung Schwimmbad machten. 

Dort trafen die Feuerwehrler zum einen auf weitere Mitarbeiter diverser Rettungskräfte. Das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Erlangen-Höchstadt, war ebenso mit etlichen Helfern vor Ort, wie die DLRG-Dechsendorf, das Erlanger THW und der ASB. Zum anderen trafen die Kräfte auf eine unwirkliche Situation. Im Hintergrund dominierte der baufällige Sprungturm des Freibades das Bild, im Vordergrund standen die zunächst menschenleeren Zelte, gefüllt mit Hunderten von Feldbetten, Matratzen, Stellwänden.

Die Flüchtlinge selber waren nach dem Sturm des vergangenen Dienstages bereits umquartiert worden. Ein Großteil sei nach Zirndorf gebracht worden. Für Erlangen bedeutete das den Umzug relativ entspannt durchzuführen, da nicht zeitgleich die Flüchtlinge zu versorgen waren.

Mit vereinten Kräften wurden die Lastwagen der unterschiedlichen Rettungsorganisationen befüllt. Die Durchfahrt vor dem Schwimmbad war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, die Feuerwehr sperrte die Damaschkestraße ab. Nicht bei allen Autofahrern auf Verständnis stoßend, die "unbedingt und heute auf dieser Straße durchfahren mussten". Die meisten Passanten und vor allem die Anwohner zeigten sich aber verständnisvoll angesichts der Bewegung vor dem Schwimmbad. "Gut, denn im Winter wäre es bestimmt kalt geworden", meinte Hildegard Bergmann, Anwohnerin im Viertel. Darüber machten sich die Rettungskräfte aber weniger Gedanken, es galt die Dinge sauber zu stapeln, um nicht zu oft zum neuen Aufenthaltsort pendeln zu müssen.

Der liegt nämlich in der Rathenaustraße in der Erlanger Innenstadt. In einem ehemaligen Möbellager werden die Flüchtlinge, die ab Montag erwartet werden, untergebracht. Auf zwei Etagen werden diese "leben". Im ersten Stock befindet sich ein Aufenthaltsbereich inklusive der Verpflegungseinheiten und Küche. Im zweiten Stock gibt es in abgetrennten Schlafkabinen jeweils vier Stockbetten für acht Personen. Die sanitären Einrichtungen wurden außerhalb des Gebäudes aufgestellt. Eine kurze Abwechslung gab es beim Schleppen der Betten, Stühle, Matratzen, Stellwände und vielen mehr durch eine kurze Dankesrede der stellvertretenden Bürgermeisterin Elisabeth Preuß. "Es ist toll, was Sie hier machen", gab sie den Ehrenamtlern mit auf den Weg. Die angebotene Führung durch das Gebäude nutzten aber dann vor allem die bestellten Pressevertreter sowie weitere Vertreter aus dem Rathaus. Die Helfer konzentrierten sich lieber wieder auf ihre Arbeit.

Auf der Homepage dankt die Stadtspitze, allen voran Oberbürgermeister Florian Janik, ebenfalls den Helfern: "Ohne Sie können wir diese humanitäre Aufgabe nicht leisten. Wir sind stolz darauf, dass die Schutz suchenden Menschen eine offene Stadt vorfinden." In den späten Nachmittagsstunden war für die Helfer dann Schluss. Es ging zurück zu den Familien - nicht gleich ins Bett. Denn neben dem Ehrenamt soll die eigene Familie ja auch nicht zu kurz kommen. Umso schöner war es, dass in der folgenden Nacht durch die Winterzeitumstellung eine Stunde Schlaf mehr zur Verfügung stand.

Bild und Text: Michael Busch



05.10.2014 16:43 (2198 x gelesen)

Großer Andrang beim Aktionstag – Action und Unterhaltung pur

Der Aktionstag 2014 der Freiwilligen Feuerwehr wurde von den Dechsendorfern sehr gut besucht. Ca. 400 Besucher zeigten Interesse an der Arbeit der Kameraden und diese tolle Resonanz spiegelte sich auch in den Aussagen mancher altgedienter Feuerwehr Kameraden (… ein Wahnsinn, was wir für eine Feuerwehr haben) wieder.

Bei sonnigem Wetter wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben Vorführungen – es wurde gezeigt, wie gefährlich es werden kann, wenn brennendes Fett falsch gelöscht wird – und einer Modenschau „Die Feuerwehr im Wandel der Zeit“ mit Laufsteg, gab es auch Wettbewerbe für die Besucher.

 

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Bei einer Challenge für alle ab 16 Jahren ging es darum, so schnell wie möglich einen Parcours zu absolvieren, wo ein 50 kg schwerer Dummy ca. 10 m weit ohne Hilfsmittel transportiert werden musste, dann ein Konditionstest mit Bankspringen und zum Schluss noch Baumstammsägen folgte.

Die Kleineren durften mit der Kübelspritze Zielspritzen auf Tennisbälle und Bobbycar-Wettrennen machen.

Die Jugendfeuerwehr führte eine richtige Einsatzübung vor und moderierte auch selbst einen Erste- Hilfe-Einsatz, wo ein Radfahrer mit offener Wunde versorgt werden musste. Danach folgte eine Schaueinsatzübung der Aktiven. 

Das Szenario: Mehrere eingeklemmte Personen in zwei PKW´s mit offenem Feuer. Beide Einsatzfahrzeuge kamen zum Einsatz und auch die Jugend wurde zur Betreuung der Verletzten Personen herangezogen. Dabei kam neben dem Einsatz von Rettungsschere und Spreizer auch Löschschaum zum Einsatz.

Bei dem für die Feuerwehr rundum gelungenen Aktionstag kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz und das reichhaltige, abwechslungsreiche Kuchenangebot sowie die deftigen Speisen fanden rasenden Absatz.

Die Feuerwehr Dechsendorf bedankt sich bei Allen, die dazu geholfen haben
und den Besuchern für ihr Interesse.

Bericht: Rainer Stark

Fotos: Michael Busch
 



19.08.2014 12:11 (2271 x gelesen)

Ausflug in die Berge - ein tolles Erlebnis für alle

Ende Juni sind am Donnerstag früh 13 Kameraden/innen und 2 Nachwuchsfeuerwehrler unserer Wehr nach Ruhpolding aufgebrochen, um sich einmal im Jahr für die gemeinsamen Einsätze und Übungen zu belohnen und zu erholen.

Dabei ist interessant, dass im Alter von 18 bis 56 Jahren eine Truppe zusammen war, wo jeder mit jedem von der ersten Minute an harmonisch agierte und mit viel Spaß zusammen bei der Sache war. In manchen Firmen würde so etwas unter „Teambuilding-Camp“ oder ähnlichem laufen. Wir hatten einfach nur Spaß und haben noch mehr – als sowieso schon – gemerkt, dass sich einer auf den anderen verlassen kann.

Untergebracht waren wir in einer "Hütte", die aber sehr komfortabel ausgestattet war. 

Am Freitag ging es auf den Unterberg wo wir einen herrlichen Ausblick genießen konnten und am Rückweg bei der Raffneralm einkehrten. Am Abend trafen wir uns mit den Kameraden der FF Ruhpolding, die uns ihre Fahrzeuge, Geräte und Ausrüstungen zeigten und erklärten. Ist schon interessant, wie eine Feuerwehr im Gebirge ausgestattet ist. Im Anschluss haben uns die Ruhpoldinger im Gerätehaus noch eingeladen und es wurden neue Freundschaften geknüpft.

Hier einige Eindrücke:

abfahrt.jpg windbeutelgraefin.jpg koenigsee.jpg rinnkendl3.jpg rinnkendl2.jpg rinnkendl1.jpg stbartholomae.jpg unterberg.jpg bad.jpg dusche.jpg

Am Samstag unternahmen wir auch zwei schöne Wanderungen. Wir fuhren über den Königsee und haben dann in zwei Gruppen verschiedene Ziele angesteuert: Eine Gruppe wanderte zum Obernsee und die andere stieg in St. Bartholomä aus und ging den Rinnkendlsteig, der es ganz schön in sich hatte. Wer unter Höhenangst leidet oder nicht schwindelfrei ist sollte sich da schon etwas vorbereiten. Aber auch da konnten wir uns 100% aufeinander verlassen und konnten nach etwa 800 Höhenmetern und einem ca. 400m langem Klettersteig mit teilweise ausgesetzter Sicherung die Aussicht auf den Watzmann und die verdiente Brotzeit genießen.

Am Abend gings dann ins Wellnessbad zur Regeneration und danach schön Essen. Den Abschluss bildete am Sonntag ein Besuch bei der „Windbeutelgräfin“.

Mir persönlich hat es super gefallen, dass wir eine so tolle Truppe haben, egal ob jung oder „etwas älter“: wir sind ein Team! Neuhochdeutsch: Der Teamspirit passt!

Autor: Rainer Stark
Bilder: Rainer Stark



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